Die Wirtschaftsmacht des 21. Jahrhunderts ist China. Der Aufstieg des Reichs der Mitte ist unaufhaltsam. Im Gegenzug verliert die alte Supermacht USA ihre Dominanz. Beruhte die Vorherrschaft der westlichen Welt bisher auf ihrer gewaltigen Innovationskraft, Zuversicht und finanziellen Stärke, ist dieses Fundament jetzt brüchig, Schlüsselindustrien sind verlorengegangen. Die US-Finanzbranche hat sich gerade selbst beerdigt. Was bleibt, sind Schulden. Geld gibt es zwar noch, sammelt sich aber woanders - in den aufstrebenden Schwellenländern Asiens, die mehr produzieren als konsumieren. In der neuen Wirtschaftswelt dominiert Asien, verlässt Lateinamerika unter Führung Brasiliens den Hinterhof der USA, wird Afrika von China aufgekauft. Und Europa - ja, was macht eigentlich Europa? Aktuell verschieben sich die globalen Gewichte der Wirtschaftsmächte.
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